The mountains called.

„The mountains are calling and I must go.“ – John

Habt Ihr bereits unsere neuen T-shirts bewundert? Dann habt Ihr euch sicher auch gefragt woher der Ausspruch „The mountains are calling and I must go.“ kommt. Richtig, wir haben den Ausspruch von unserem Freund John geborgt, aber wer ist dieser John eigentlich?

Wir kennen ihn leider nicht persönlich, aber wir sind davon überzeugt, dass wir gerne mit John abgehängt wären. Seit dem 18 Jahrhundert hat er die heutige Outdoor-Kultur und den Ruf der Freiheit der damit einhergeht massgeblich mit beeinflusst. Wenn John meint, dass die Berge ihn rufen oder manchmal echt schon anschreien (vielleicht ist das aber auch nur das Echo von Adam Ondra, der neben euch klettert), dann verstehen wir ihn voll und ganz.

In die heutige Zeit übersetzt, würden wir uns John wie den coolen, verrückten Typen von nebenan vorstellen. Wir haben im letzten Jahr einen ziemlich interessanten Boulderer in Fontainebleau getroffen, vielleicht ist er ja die Reinkarnation von John. Er kletterte die Route La Marie-Rose (6a, wir alle wissen, dass das keine 6a mehr ist so abgespeckt wie die schon ist…) als ob Sie nichts weiter wäre, aber jetzt kommt es, BARFUß?! Aber egal, er ist ja auch ein Philosophieprofessor der auf der Uni INSEAD unterrichtet. Uns würde mal eine seiner Vorlesungen interessieren, die rockt sicher. 

 

John who?

Aber nun zur Geschichte von John, es wird erzählt, dass die Berge gerufen haben und Ihnen ein Bergsteiger auch wirklich geantwortet hat. Dieser Bergsteiger hieß John Muir. Er wurde in Dunbar/Schottland in 1838 geboren. Dunbar liegt an der Südostküste, wo sich die Kraft der Natur in Ihrer vollen Stärke zeigt. Die Winter in Schottland sind kalt, mit salziger Luft durchtränkt. Als John noch ein Junge war, wanderte er mit seiner Familie nach Wisconsin in den USA aus (vielleicht wegen dem Wetter). Damals war die USA mit nur circa 23 Millionen Einwohner noch vergleichsweise dünn besiedelt . John war der älteste Sohn von sieben Kindern und er wuchs unter harter Arbeit auf dem Bauernhof seines Vaters auf. Als Nachbarn hatten sie für viele Jahre nur die ungewisse Wildnis und Härte der Natur vor sich. John wurde nach den Jahren ein erfolgreicher Geschäftsmann, der sein Vermögen als Landwirt in Kalifornien machte.

Aufi auf’n Berg

Obwohl er sich eigentlich schon ein gemütliches Leben hätte machen können, wollte er noch etwas anderes.  John war damals vierzig, als er begann die Natur zu erkunden und zu wandern. Gerüchte besagen, dass er nur dann wirklich zufrieden war, wenn er es geschafft hatte den Gipfel jenes Berges, welchen er gerade als sein Projekt erkoren hatte zu erklimmen. Einmal wanderte er sogar 1.000 Meilen von Indiana bis nach Florida, das ist zweimal so lang wie der beliebte Camino de Santiago (Jakobsweg), wenn man in Frankreich startet.

John Muir auf der 15 Cent Münze von Kalifornien

John schrieb Briefe, Essays und Bücher über seine Reisen als Botaniker und Geologe. Seine Aufzeichnungen trugen dazu bei die Natur rund um das das Yosemite Tal sowie dem Sequoia National Park besser zu verstehen. John war einen freundlicher Geselle, der davon überzeugt war, dass die Natur uns alle verbindet. Von der Politik war er nicht so begeistert, hat aber gewusst diese von seiner Liebe zur Natur zu überzeugen. Er hat sich damals kurzer Hand Präsident Roosevelt geschnappt und ist mit Ihm für drei Tage in der Wildnis gewandert. John wollte den Präsidenten davon überzeugen, das Yosemite Tal unter Naturschutz zu stellen und wie wir alle sehen ist es ihm auch gelungen. Damit ist John der Vater der modernen Nationalparks in den USA und wir können davon ausgehen, dass sein Campingausflug damals gut verlaufen ist. Danke John, dort gibt es ein paar Wahnsinns Routen zum Klettern. 

Präsident Roosevelt und John Muir – 1906

Für John war die Wildnis sein richtiges zu Hause. Er ist eine Inspiration für uns, wir teilen seine Freude und Leidenschaft für die Natur, die Berge und den Felsen. „The mountains are calling and I must go“, nun auch auf unseren T-Shirts 🙂

mariana_manox

Steckbrief – Mariana

Baujahr: 1982
klettert seit: 3 Jahren regelmäßig.
arbeitet: unter anderem im Manox Team 🙂
mag: bouldern, surfen, laufen, yoga – repeat.
mag nicht: Katzen und Schlangen.
mag manchmal: scharfes Essen – ok, etwas mehr als manchmal.
liebt: einen hübschen Steirer.
aufgewachsen: in Mexiko – ¡VIVA!
kletterte: wie ein Pandabär auf einem Bambus.
boulderte: hoffentlich bald alle blauen Routen im Boulderclub Graz.

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