Klettern in Graz

Winter is coming!

Rechtzeitig zur Wintersession und wenn es Zeit wird sich wieder dem Training in der Halle zu widmen wollen wir euch einmal unsere Stadt vorstellen, Graz. Wir sind dort zu Hause wo Arnold in regelmäßigen Abständen zurückkommt um seinen Apfelstrudel abzuholen (um genau zu sein kommt er aus Thal bei Graz, einen Ort gleich um die Ecke), dort wo eine überdimensionale Uhr den Hügel in der Mitte der Stadt ziert und dort wo es die Flußsurfer auch noch im Oktober auf Ihre stehende Welle treibt. Kurz gesagt, Graz bietet genügend um erkundet zu werden und für uns ist Graz eine der aufregendsten Städte Österreichs. Kommt uns besuchen, Ihr werdet es nicht bereuen.

Damit Ihr während eines Besuches aber nicht auf eurer liebstes Hobby verzichten müsst, stellen wir euch heute die Kletter und Boulderhallen in der Murmetropole vor, dort wo auch wir uns im Winter umhertreiben.

CAC Kletterhalle

Foto zwischen den Beinen von oben runter auf der Kletterwand.

So sieht es von oben aus…

Die erste im Bunde die wir euch vorstellen möchten, ist die CAC. CAC steht für den klingenden Namen “City Adventure Center” und hat auch gleich eine Jugendherberge im gleichen Gebäude inkludiert. Wenn es ums Sportklettern geht, dann ist Sie die erste Wahl, kann sich aber im Winter schon einmal recht schnell füllen. Bei einer Halle die ungefähr 15m hoch ist, hat man schon sehr gute Trainingsmöglichkeiten und realistische Bedingen mit allen Schwierigkeitsgraden. Für mich die ideale Routenlänge um endlich mein Kondition für draußen zu trainieren. Es gibt  aber auch mehrere Stockwerke und damit auch verschieden Routenlängen. Im ersten Stock sind sind die Routen um einiges kürzer. Eine Strukturwand darf natürlich nicht fehlen und brandneu sind nun auch zwei Selbstsicherungsautomaten. Wer gerade keinen Partner hat, kann sich damit Top-Rope auf die Strukturwand stürzen. Zum Auspowern reichen die Routen  allemal und damit kann man auch mit der Selbstsicherung Sportklettern trainieren. Insgesamt ist die Halle gut eingerichtet mit sehr anspruchsvollen Routen, die bestens gewartet sind. Die CAC hat gerade diesen Sommer Ihren Kletterbereich im Freien erweitert und man hat jetzt auch dort eine stattliche Anzahl von Routen zur Verfügung. Insgesamt bietet die CAC 269 Routen, wobei 1/5 davon im Freien sind. Ein Boulderbereich mit einem Klettertunnel im ersten Stock steht auch zur Verfügung. Durch die neue Anlage im Freien gibt es jetzt sogar auch noch eine Boulderwand im Freien. Der Tageseintritt kostet 10€, wer allerdings nur Bouldern will, hat die Möglichkeit einen ermäßigten Eintritt für 7€ zu kaufen der allerdings nur für 2h gültig ist. Das einzige, dass etwas mühsam ist, die Halle ist sehr zentral in Graz gelegen und daher muss für den Parkplatz bezahlt werden (ist noch Zone).

Klettergriff in grün mit Routenbezeichnung.

Herr der Ringe ruft.

Was wir mögen: Lange Seilrouten die auch im Winter Spass machen, großer Außenbereich mit vielen Kletterrouten für ein schnelles „abreagieren“ unter der Woche nach der Arbeit.

Mehr Informationen zur CAC finden Ihr unter folgenden Link: www.c-a-c.at

BLOC House

Die zweite Halle die wir regelmäßig besuchen ist das Bloc House. Das Bild von diesem Blog ist das Willkommensgraffiti, das einen Hallo sagt wenn man im Parkplatz einfährt, ein tolles Stück Kunst. Obwohl die Halle sehr zentral in Graz ist, hat man keine Problem mit dem Auto auf dem riesigen Parkplatz vor der Halle zu parken, gratis noch dazu. Mit sehr viel Liebe eingerichtet und betrieben hat das Bloc-House eine heimelige, familiäre Atmosphäre. Im Bloc House dreht sich alles ums Bouldern. Alle Routen sind bestens gewartet und bieten auch für Anfänger ideale Bedingungen um sich unserer Leidenschaft, dem Block, zu nähern. Die meisten gesteckten Routen findet man im mittleren Schwierigkeitsbereich und dort hat man auch genügend Auswahl um sich auszutoben. Spitzenkletterer müssen dann aber schon wieder beginnen Ihre eigenen Routen zusammenzustellen, da es dafür weniger Routen gibt. Das Bloc House bietet allerdings genügend Griffe und Überhänge in verschiedensten Neigungen um ganze Nachmittage dort an Projekten zu basteln. Vor kurzem hat sich auch die österreichische Jugendauswahl hier ausgetobt, die Bilder könnt Ihr auf der Homepage vom BLOC House finden. Der einzige Wermutstropfen, es kann bei Zeiten schon recht voll werden und dann ist es auch mit der Luft nicht mehr so toll, da sehr viel Chalk umherschwirrt. Das ist eigentlich solange kein Problem, solange man die Fenster aufmachen kann, im Winter allerdings bei geschlossenen Fenstern kann es schon einmal zu viel werden und stören.

Seitenwand mit Klettergriffen in der Kletterhalle

Bouldern im BLOC House

 

Was wir mögen: Bouldern wie im Wohnzimmer, eine tolle familiäre Atmosphäre.

Mehr Information zum BLOC House findet Ihr auf deren Homepage: www.bloc-house.at

Boulderclub

In Graz können wir uns mit der größten Boulderhalle Österreichs rühmen. Der Boulderclub ist einer der persönlichen Favoriten vom Team Manox und Ihr findet uns hier regelmäßig, kommt vorbei und besucht uns. Mit 1600m2 haben wir dort genügend Platz um uns getrost in die Matten fallen zu lassen und sowas wie auf Routen zu warten gibt es fast nie. Am südlichen Ende von Graz, gleich in der Nähe vom Flughafen, ist die Halle gut über öffentliche Verkehrsmittel und auch mit dem Auto leicht erreichbar (gratis Parkplatz gibt es zur Genüge). Die Luftqualität passt immer, auch wenn die Halle im Winter komplett voll ist besteht keine Gefahr eines Chalksmogs, da die Halle super belüftet ist. Couch, Tische und eine Bar mit Getränken zum Nachbesprechungsbier gibt es natürlich auch.

Aber das wichtigste sind die Routen selbst, es gibt genügend davon und diese werden immer regelmäßig neu geschraubt. Im Schnitt ist jede Route für 10 Wochen verfügbar, wir finden genau die richtige Zeit um seine Projekte anzugehen. Das tolle an dem Zyklus, man findet jede Woche einen neuen Sektor mit neuen Routen, sowas wie Langeweile kommt damit gar nie auf. Extra Bonus, es gibt auch zwei Selbstsicherungen die an der Decke montiert sind und kurzerhand als Lift nach unten dienen. Damit ist der Ausstieg nach oben bei vielen Routen möglich und man kann seine Knie schonen und muß nicht von oben in die Matte springen.

Noch ein weiteres Plus, mit dem externen Boulderbereich lässt es sich auch bei hochsommerlichen Temperaturen klettern, die montierten Ventilatoren sorgen für frischen Wind. Besonders cool (oder heiß bruzelnt…), es gibt einen Gasgrill der ausgeborgt werden kann, also nichts wie ab zur nächsten Boulder and Grillsession.

Was wir mögen: Genügend Platz um sich so richtig auszutoben mit wöchentlich neuen, „frischen“ Routen. Eine moderne Anlage mit Duschen und Sanitäranlagen und als extra sogar ein Gasgrill zum Ausborgen. Super, Musik mit der besten Playlist weit und breit!

Mehr Information zum Boulderclub findet Ihr mit folgenden Link: www.boulderclub.at

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